Ferdinand-Freiligrath-Schule

Humboldt-Universität / Chancenmacher

  • Die Nachhilfe

    Schüler*innen der Ferdinand-Freiligrath-Schule haben die einzigartige Möglichkeit, Nachhilfeunterricht, Förderung oder Prüfungsvorbereitung durch Studierenden der Humboldt-Universität zu bekommen.

    Die Chancen, für ein Jahr von hochqualifizierten Studierenden, die ein Lehramt anstreben, kostenlos (!) und in Kleingruppen gefördert zu werden, sind hoch. Eine absolute Zuverlässigkeit und hohe Motivation werden allerdings vorausgesetzt. Nach Aufnahme der Nachhilfe Ende November / Anfang Dezember werden die Schüler*innen bis zum Ende des Schuljahres bzw. bis zu den anvisierten Prüfungen von den Studierenden in der Räumlichkeiten unserer Schule unterstützt.

  • An wen richtet sich das Angebot?

  • Angesprochen sind mit diesem Angebot nicht nur Schüler*innen, die bereits mit schwachen Schulleistungen in konkreten Fächern zu kämpfen haben, sondern einfach Schüler*innen, die sich frühzeitig und mit dem Blick auf die eBBR/MSA-Prüfung langfristig und nachhaltig verbessern wollen. Man kann sich also durchaus auch bewerben, wenn man relativ gute Noten hat.

  • Aufgenommen ins Programm werden Schüler*innen aus allen Jahrgängen, allerdings geben wir denjenigen, die vor entscheidenden Prüfungen stehen, etwas die Priorität, also Schülern*innen aus dem 9. und 10. Jahrgang. Wenn Fach- oder Arenalehrkräfte auch deutliche Empfehlungen für die Teilnahme am Chancenmacherprogramm aussprechen, berücksichtigen wir auch diese Wünsche bevorzugt.

  • Wie bewerbe ich mich?

  • Die Kontaktperson und Brücke zum Chancenmacherprojekt an unserer Schule ist Herr Pruner. Ihm können zum Anfang des Schuljahres (und natürlich auch noch später im Verlauf des ersten Schulhalbjahres) Bewerbungsschreiben von Interessierten gegeben werden. Auch die Klassenlehrer*innen und Arenalehrer*innen nehmen Bewerbungen an und leiten diese weiter. Auf der Seite der Universität wird das Chancenmacher-Projekt von Frau Bamerni unterstützt.

  • Es reicht ein einfaches DIN-A4-Blatt. Folgende Informationen sollten auf dieser Bewerbung zu finden sein:

    • Vorname, Nachname, Adresse, Telefonnummer der Eltern, Handynummer der*des Schülers*in, Klasse, Arena.
    • Für welche Fächer besteht Förderbedarf? Es sollen alle genannt werden. In der Regel wird Förderung in Mathematik, Englisch und Deutsch gewünscht, aber es können durchaus auch andere Fächer genannt werden.
    • Genannt werden sollten auch Tage und Uhrzeiten, wann der Nachhilfeunterricht genommen werden könnte. Es bietet sich an, direkt im Anschluss an den Unterricht Zeiten anzugeben. Sinnvoll ist es, mindestens zwei Zeitvorschläge zu machen.
    • Ich komme gerne zur Nachhilfe. Hier ist es schön und wir lernen viel.

      Schüler
    • Ich lerne genauso viel von ihnen wie sie von mir.

      Studentin
    • Ich bin viel selbstbewusster geworden.

      Schüler
    • Es setzt an den Stellen an, an denen man gesellschaftlich und sozial ein Stück zusammenwächst.

      Studentin
  • Geschichte der Kooperation

  • Das Chancenmacher-Projekt ist eine Kooperation zwischen Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin und unserer Schule. Das Projekt wurde im September 2009 ins Leben gerufen. Die Idee wurde durch den Chancenmacher Herrn Schmidke geboren, indem er in einem Seminar an der HU nach freiwilligen Studierenden suchte, die Schüler*innen der Ferdinand-Freiligrath-Schule fördern wollten.

    Seitdem entwickelte sich das Projekt stetig weiter. Mehr und mehr Studierenden engagieren sich jedes Jahr ehrenamtlich oder im Rahmen eines einjährigen Praktiktums, das für ein Universitätsseminar an Stelle eines Blockpraktikums angerechnet werden kann.

  • Unsere Schule bietet auch in Kooperation mit der Humboldt-Universität gelegentlich und nach Absprache mit Professoren*innen ein Forschungsfeld. Auch hier profitieren beide Seiten.
    Nach Absprache mit leitenden Professoren*innen der Humboldt-Universität werden den Studierenden auch kleinere Möglichkeiten zur Forschung für Seminararbeiten geboten. Diese Forschungsfelder beziehen sich aber auf beobachteten Unterricht im Allgemeinen und nicht auf die durch die Chancenmacher geförderten Schüler*innen.