Ferdinand-Freiligrath-Schule

Arena Medien 1

  • Konzept

    Die Medienbildung der Kinder und Jugendlichen wird angesichts der Allgegenwärtigkeit und Verfügbarkeit von Medien zu einer immer größeren Herausforderung für Familie und Schule. Dem trägt auch der neue Rahmenlehrplan für das Land Berlin Rechnung, indem dort die „Medienbildung“ einen übergeordneten fachübergreifenden Stellenwert erhält.

    In der Arena Medien setzen wir uns kritisch mit der Funktionsweise von Medien auseinander. Wir untersuchen und nutzen Medien zur

    • Verbreitung von Informationen, Inhalten und Botschaften durch Sprache, Text, Töne, Bilder
    • Unterstützung von Kommunikations- und Verständigungsprozessen
    • Erweiterung der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten

    Unser Medienbegriff schließt die Thematisierung aller Medienarten von analog (z. B. Buch, Zeitung, Radio, Film) über Fotografie bis digital (z. B. Internet, soziale Netzwerke, Smartphones, Tablets und Computerspiele) ein.

    • Lehrkräfte
      Fr. Jaddouh, Fr. Triebel
    • Fr. Back (Fotografin)
    • Räume
      403, Computerraum 404
    • Seit ich zeigen kann, dass ich etwas kann, bin ich selbstbewusster geworden und ich bin Fremden gegenüber offener geworden.

      Schülerzitat
  • Was wir tun

  • Wer sich für die Arena Medien interessiert, der liest gerne Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Weblogs und nutzt Internetangebote, um über aktuelle Themen des Weltgeschehens besser informiert zu sein — oder möchte es lernen. Wir arbeiten mit dem Internet und wollen wissen, wie man Informationen aus aller Welt beschaffen kann, ohne in der Informationsflut unterzugehen und ohne auf unseriöse Quellen hereinzufallen.

    Wer sich für die Arena Medien interessiert, der schreibt gerne — oder möchte es lernen. In der Arena Medien werden eigene Texte und Bilder in Printmedien und als Animationen (Audiovision, Stopptrickfilm) veröffentlicht. Wir nutzen den PC als Arbeitsgerät und Gestaltungsmittel.

  • Wer sich für die Arena Medien interessiert, der beobachtet gerne und macht sich selbst ein Bild von den Dingen — auch wörtlich als Fotograf*in — sei es mit einer selbstgebauten Lochbildkamera, einer digitalen Spiegelreflexkamera oder mit dem Smartphone.

    Wir interessieren uns für alle Formen der medialen Kommunikation und erproben sie nach Möglichkeit  in eigener Produktion: Podcasts, Fotografie, Zeitung, Weblogs, Fernsehen, Film, Audiovision, Stopptrickfilm, Hörspiel…

    In der Arena Medien diskutieren wir gerne, damit wir lernen, eine eigene Meinung zu vertreten und um die Meinungen anderer besser zu verstehen.

  • Unsere Projekte 2019/20

    Essentieller Bestandteil der Arbeit der Arena Medien 1 ist die Fotografie. Im ersten Quartal des Schuljahres 2019-20 haben sich die Schüler*innen mit Hilfe eines in der Arena selbst erstellten Fotoguides in die verschiedenen Gestaltungsbereiche der Fotografie (Format, Perspektive, Ausschnitt, Tiefenschärfe und Licht) eingearbeitet.

    In einem zweiten Schritt haben die Schüler*innen selbst Lochkameras gebaut und im Rahmen eines Gruppenprojekts für kreative Fotografie genutzt, das am Ende des Schuljahres im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden soll.

    Darüber hinaus widmet sich die Arena Medien der fotografischen Dokumentation schulischer Ereignisse (Tag der offenen Tür, Sommerfest, Aufführungen etc.) wie auch der Arbeit der Arenen insgesamt. Entstanden sind in diesem Zusammenhang Fotos der Arenen, die im Sekretariat der Schule ausgestellt sind.

    Außerdem bietet die Arena Medien professionelle Portrait- und Bewerbungsfotos insbesondere für den 9. und 10. Jahrgang an, um die Bewerbungsunterlagen dieser Schüler*innen zu komplettieren. Auch Portraits der 10.-Klässler für die Abschlusszeitung sind in der Arena Medien 1 entstanden.

    Zudem ist die Arena Medien 1 maßgeblich für die Fotowand des Kollegiums verantwortlich, die sich im Sekretariat befindet und laufend ergänzt wird.

    Zur Fotografie gehört selbstverständlich auch die digitale Bearbeitung von Bildern. Zu diesem Zweck lernen die Schüler*innen unserer Arena den Umgang mit dem Bearbeitungsprogramm Affinity-Foto, das wir an verschiedenen Laptops nutzen.

    Unterstützt und angeleitet wird die Arbeit der Arena Medien von der Fotografin Anita Back. Die Schüler*innen der Arena Medien 1 profotieren dabei von ihrem Knowhow und werden in den Umgang mit der Technik (Blitzanlage, Spiegelreflexkameras, Affinity-Foto) sowie in die Gestaltungsgrundlagen der Fotogafie eingeführt.

    Die Schülerzeitung („Freiligram“) gewinnt im Rahmen unserer Arbeit in der Arena Medien stetig an Bedeutung und beinhaltet alle Arbeitsprozesse journalistischer Redaktionsarbeit — von der Planung in regelmäßigen Redaktionssitzungen, über die Arbeit in den von den Schüler*innen selbst festgelegten Ressorts (Politik und Gesellschaft, Kultur, Karriere, Reisen, Sport sowie Netzwelt und Digitales) bis hin zur Fertigstellung des eigentlichen Produkts. Dabei lernen die Schüler*innen nicht nur unterschiedliche Textsorten kennen, üben sich im Führen von Interviews und in der Dokumentation schulischer Ereignisse, sondern vollziehen die Praxis einer Zeitungsredaktion in allen Produktionsphasen nach. Dazu gehört neben der Textproduktion und Textüberarbeitung die Arbeit mit Office-Anwendungen (Textverarbeitung und Präsentationsprogramme) wie auch die zielorientierte Internetrecherche sowie die Dokumentation mit Hilfe passender Fotos. Die Arbeit mit der Schülerzeitung ermöglicht zudem die Auseinandersetzung mit Fragestellungen, welche die Schüler*innen besonders interessieren. So können sie mit ihren Beiträgen in der Schülerzeitung Themen bearbeiten, die sie für sich und die Schulgemeinschaft bedeutsam finden und lernen gleichzeitig diese adressatengerecht zu vermitteln.

    Diese professionelle Arbeit wurde in diesem Schuljahr beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb ausgezeichnet. So belegte Freiligram den zweiten Platz in der Rubrik Berliner Sekundarschulen.

    Den Abschluss des Schuljahres bildet in diesem Jahr eine Fotoausstellung, auf der die Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Die Schüler*innen können sich so auch in der Gestaltung und Organisation einer Ausstellung erproben.

  • Kooperationen

    • Anita Back, Fotografin
    • Gesellschaft für humanistische Fotografie
    • OSZ KIM
    • Isabella Mamatis, Lange Tafel in der Bergmannstraße