1000 kg Kartoffeln

28. Januar 2026
  • Am Mittwoch, den 21. Januar war es so weit:

    Im Rahmen einer berlinweiten Rettungsaktion beteiligten wir uns an der Verteilung von Kartoffeln. Eine Tonne – also 1000 kg – wurden geliefert.

    Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte haben fleißig geholfen, die Kartoffeln zu verteilen. Schon innerhalb weniger Stunden war der riesige Sack leer.

    Wir freuen uns, als Schulgemeinschaft an einer sozialen Aktion im Kiez teilgenommen zu haben.
  • An der Ferdinand-Freiligrath-Schule messen wir einem starken Lebens- und Alltagsbezug im Lernen eine große Bedeutung bei. Bildung verstehen wir nicht nur als Wissenserwerb, sondern als Auseinandersetzung mit realen gesellschaftlichen, ökologischen und sozialen Fragen. Die Aktion mit den 4.000 Tonnen Kartoffeln ist zwar keine alltägliche Situation, berührt jedoch zentrale Themen unseres schulischen Auftrags: Den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, Fragen von Nachhaltigkeit sowie den respektvollen, solidarischen Umgang miteinander in unserem Kiez.

    Indem wir selbst eine Tonne Kartoffeln verteilen, übernehmen wir ganz konkret Verantwortung. Für uns geht es dabei nicht nur um die Weitergabe eines Lebensmittels, sondern um ein gemeinschaftliches Handeln, das Wertschätzung, Teilhabe und Niedrigschwelligkeit ermöglicht. Wir möchten zeigen, dass gesellschaftliche Themen nicht abstrakt bleiben müssen, sondern durch aktives Tun erfahrbar werden – für Lernende ebenso wie für Lehrende.

    Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Struktur unseres Unterrichts wider. In unseren Arenen unterrichten wir vielfältige Fächer, die alle Aspekte des Alltags, der Gemeinschaft und der Verantwortung aufgreifen. Die Kartoffelaktion fügt sich organisch in dieses Verständnis von Lernen ein, da sie praktische Erfahrungen mit Reflexion und sozialem Engagement verbindet.

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