Ferdinand-Freiligrath-Schule

Arena Textildesign

  • Konzept

    Wer sich für die Arena Textildesign interessiert, soll Freude am kreativen Umgang mit Textilien im weitesten Sinne mitbringen. Begeisterung, Phantasie, Teamfähigkeit, Disziplin sowie Aufgeschlossenheit für Neues sind gefragt.

    Voraussetzung für die Teilnahme an der Arena Textildesign ist handwerkliches Geschick und Interesse für das Arbeiten mit Stoffen und Bekleidung. Schüler*innen lernen hier die Arbeitsprozesse vom Entwurf bis zur Herstellung von Textilprodukten kennen.

    • Lehrkräfte
      Fr. Blahy, Fr. Weber
    • Fr. Annen (Modedesignerin)
    • Räume
      406, 407
    • Kreativität – das ist doch, wenn meine Gedanken und Gefühle in meine Hand gehen und die anderen das dann mitbekommen.

      Schülerzitat
  • Was wir tun ...

  • Die Grundlagen

    Bei uns geht es um die Verarbeitung von Stoffen, Wolle und Filz, insbesondere zur Herstellung von Kleidung. Dabei werden verschiedene Arbeitstechniken (Nähen, Stricken, Häkeln, Filzen) theoretisch wie praktisch zum Unterrichtsgegenstand gemacht und im kreativen Schaffensprozess in modische Accessoires und phantasievolle Kleidungsstücke verwandelt.

    Planung, Fertigung und Bewertung von textilen Gegenständen wie Zaubertäschchen, Westen, Nadelkissen, Schlüsselanhänger, Loop-Schal, … Wir versuchen „aus Alt mach neu“ — also kreatives Upcycling.

    Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden im Rahmen einer Modenschau präsentiert, der Arbeitsprozess mit Hilfe einer Fotoreihe dokumentiert.

    Informationen und Anregungen sowie Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsabläufe professionellen Textildesigns werden wir im Rahmen von Besuchen bei Berliner Designern*innen, in Nähwerkstätten und bei Kostümbildnern*innen in Theater, Oper und Filmstudio erhalten.

  • Historische Entwicklung und Consumer-Verantwortung

    Gleichzeitig soll der Herstellungsprozess von Textilien — vom Rohstoff bis zum fertigen Kleidungsstück — sowohl in seiner historischen Entwicklung, als auch vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierung kritisch beleuchtet und diskutiert werden. In diesem Zusammenhang soll den Schülern*innen nicht nur die Verlagerung der Produktion von Kleidung in Entwicklungs- und Schwellenländer, sondern auch ihre individuelle Verantwortung als Konsumenten bewusst werden.

    Projektvorhaben
    • Herstellung von Taschen
    • Herstellung individueller Kleidungsstücke
    • Herstellung von textilen Accessoires inklusive Schmuck
    • Modenschau
    • Betriebserkundungen: Besuch einer Nähwerkstatt
    • Schnupperpraktikum am OSZ Bekleidung und Mode, unserem Kooperationspartner

     

    • Können wir die Pause durcharbeiten? Wir wollen das noch zu Ende nähen.

      Schülerzitat
  • Unser Projekt 2016/17

    In Hülle & Fülle

  • Das diesjährige Jahresthema „In Hülle & Fülle“ bezieht sich auf Friedrich Hundertwasser und seine Theorie der diversen Häute, die den Menschen umgeben.

    Nach der Einführung an der Nähmaschine werden erst kleinere Projekte mit den Schüler*innen durchgeführt, wie zum Beispiel das Nähen von Zaubertaschen, Logbuchumschlägen und Smartphone-Hüllen. Daraufhin können ihnen auch etwas schwierigere Aufgaben anvertraut werden, welche mehr Geschick erfordern. Schließlich nähern wir uns dem Jahresthema über eine theoretische Einführung und ein gründliches Kennenlernen des Lebens und Schaffens des Künstlers Hundertwasser. Diese Grundlage nutzend, werden die Schüler*innen beauftragt, eigene „Bilder“ zu erschaffen, welche schließlich als textile Bilder umgesetzt werden und in einen einzigen, großen Patchwork-Teppich zusammengefügt werden sollen. Ob die Schüler*innen dazu eine Landschaft oder ein Portrait als Grundlage nutzen, bleibt ihrer Fantasie überlassen.

    Dieses Hauptthema wird in allen Teilen ergänzt von verschiedenen kleineren und größeren Nähaufträgen, welche die Form eines Wäscheklammerbeutels oder einer verzierten Kissenhülle, aber auch die eines einfachen Hängerkleidchens haben können.

    Auf verschiedenen Exkursionen, wie z. B. in eine Textildesignausstellung, können die Schüler*innen erleben, dass Handarbeiten sowohl zum Alltag als auch in die Kunst gehören. Zu unserer Freude sind wir im 4. Stock in zwei großzügigen Atelierräumen untergebracht. Diese bieten genügend Tageslicht und sind mit ausreichend Nähmaschinen ausgestattet.

  • Die Woche teilt sich in Theorie- und Praxisstunden auf: am Dienstag haben wir 4 Stunden zur Verfügung, in der uns die Modedesignerin Frau Annen als Dritte unterstützt. Mit ihr zusammen entwerfen die Schüler*innen eigene Kleidungsstücke und Produkte, wie z.B. einen Turnbeutel und stellen diese eigenständig her.

    Mittwochs ist Theorietag, an dem sich die Schüler*innen beispielsweise die Eigenschaften von Stoffen, ihre Herkunft und Produktion erarbeiten.